BMW M4 Convertible
BMW M4 Convertible gebraucht aus den USA importieren
Das M4 Cabrio verbindet die Hochleistungstechnik der M GmbH mit offenem Fahren und war in den USA ein gefragtes Modell. Wer ein bestimmtes Baujahr, eine seltene Farbe oder die Competition-Ausführung sucht, findet im US-Markt oft ein passendes, gut dokumentiertes Exemplar. Als offener Viersitzer spricht der M4 Fahrer an, die Alltagstauglichkeit und Fahrdynamik verbinden wollen.
Die Generationen im Überblick
Mit der Umbenennung 2014 wurde aus dem Coupé/Cabrio der 3er die eigenständige 4er-Reihe; das erste M4 Cabrio (F83) löste damit das E93 M3 Cabrio ab. Es nutzte ein faltbares Hardtop aus drei Segmenten. 2021 folgte die aktuelle Generation (G83) mit markanter Niere, überarbeiteter Technik und einem Wechsel zum textilen Stoffverdeck, das Gewicht spart. In den USA sind beide Generationen im Gebrauchtmarkt vertreten, das F83 als etwas älteres, das G83 als moderneres Angebot.
Antrieb und Motorenpalette
Das F83 M4 Cabrio setzte auf den 3,0-Liter-Reihensechszylinder S55 mit zwei Turboladern und rund 431 PS, in der Competition-Version etwas mehr. Die aktuelle G83-Generation nutzt den Nachfolger S58, ebenfalls 3,0 Liter mit Biturbo, in der in den USA verkauften Competition-Ausführung mit rund 510 PS. Angeboten wurden Hinterradantrieb und, beim G83, der zuschaltbare Allrad M xDrive. Während das F83 wahlweise mit manuellem Getriebe oder Doppelkupplung kam, setzt das G83 Cabrio in der Praxis auf die 8-Gang-Wandlerautomatik (M Steptronic).
Welche Ausstattung sich lohnt
In den USA war vor allem die Competition-Variante verbreitet, ergänzt um Optionen wie das M Driver's Package, Carbon-Schalensitze (eher im Coupé), das Harman-Kardon-Soundsystem, Head-up-Display und diverse M-Fahrwerks- und Bremskomponenten, teils mit Carbon-Keramik. Farblich reicht das Spektrum von klassischem Schwarz und Alpinweiß bis zu individuellen BMW-Individual-Tönen.
Gebrauchtangebot in den USA
Der US-Markt bietet M4 Cabrios beider Generationen, vielfach als gepflegte Zweitfahrzeuge mit moderaten Laufleistungen. Baujahre der F83-Reihe (etwa 2015–2020) sowie frühe G83-Cabrios sind gut zu finden. Servicehistorie und Carfax lassen sich vor dem Kauf prüfen. Konkrete Europreise nennen wir nicht – der Wert richtet sich nach Generation, Ausführung und Zustand.
Für wen sich der Import lohnt
Ein Import lohnt sich, wenn eine bestimmte Konfiguration in Europa selten ist oder das US-Angebot ein besonders gut erhaltenes Fahrzeug bereithält. Wichtig ist die vollständige Kostenbetrachtung inklusive Transport, Verzollung und Abnahme statt eines reinen Preisvergleichs.
Technische Daten im Überblick
| Karosserie | Cabrio, 2 Türen, 4 Sitze |
| Motor F83 | 3,0 l R6 Biturbo (S55) |
| Motor G83 | 3,0 l R6 Biturbo (S58) |
| Leistung | ca. 431 PS (F83) bis 510 PS (G83 Competition) |
| Max. Drehmoment | ca. 550–650 Nm |
| Getriebe | Handschalter/DKG (F83), 8-Gang-Automatik (G83) |
| Antrieb | Hinterrad / M xDrive Allrad (G83) |
| 0–100 km/h | ca. 3,7–4,4 s |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 250 km/h (abgeregelt, mit Paket mehr) |
| Verdeck | Hardtop (F83) / Stoff (G83) |
| Länge | ca. 4.671–4.794 mm |
| Radstand | ca. 2.812–2.857 mm |
| Leergewicht | ca. 1.750–1.900 kg |
| Tankinhalt | ca. 59–60 l (Super Plus) |
| Bauzeit | F83: 2014–2020, G83: seit 2021 |
Zuverlässigkeit: bekannte Problemzonen
Der S55 des F83 gilt als kräftig, kann aber Kurbelgehäuseentlüftung, Ladedrucksteuerung und Zündungskomponenten mit dem Alter fordern; einzelne Fahrzeuge zeigen Ölfeuchte an Ventildeckel und Ölfiltergehäuse. Beim S58 des G83 sind ein aktueller Softwarestand und die Kühlung wichtige Themen. Beim Cabrio verdient der Verdeckmechanismus Aufmerksamkeit – Hydraulik und Dichtungen des F83-Hardtops sowie die Funktion des G83-Stoffverdecks sollten getestet werden. Reifen, Bremsen und – falls verbaut – Keramikscheiben sind kostenintensiv. Ein lückenloses Scheckheft und eine Diagnose zeigen den Pflegezustand zuverlässig an.
USA- und EU-Ausführung im Vergleich
US-Fahrzeuge besitzen einen Meilen-Tacho, eine an FMVSS angepasste Beleuchtung mit häufig gelben Blinkern und ohne Nebelschlussleuchte sowie US-spezifische OBD-Konfiguration. Für die deutsche Zulassung sind vor allem Beleuchtungsanpassungen nötig. Die abgeregelte Höchstgeschwindigkeit und die Grundtechnik entsprechen dem europäischen Modell, da der M4 in Deutschland gebaut wird.
In sieben Schritten zum eigenen US-Import
Zunächst wird ein Fahrzeug ausgewählt und VIN sowie Ursprung geprüft. Danach folgt die abgesicherte Kaufabwicklung über eine Treuhandlösung, anschließend Seetransport, Verzollung im EU-Hafen, technische Prüfung mit Einzelabnahme nach §21 StVZO und die Zulassung. USCar Trader vermittelt und begleitet den Ablauf, ohne selbst Verkäufer zu sein.
Zoll, Steuern und Kosten verstehen
Auf den Punkt: Entscheidend ist das Werk laut VIN – nur belegter US-Ursprung ermöglicht 0 % Zoll. Die 19 % EUSt kommen immer hinzu.
Der M4 wird in Deutschland gefertigt. Der seit 01.07.2026 mögliche EU-Einfuhrzoll von 0 % nach den Verordnungen (EU) 2026/1455 und 2026/1461 gilt nur bei nachweisbarem US-Ursprung und greift für dieses Modell daher in der Regel nicht; es ist der reguläre Pkw-Zollsatz anzusetzen. Getrennt davon fällt die Einfuhrumsatzsteuer von 19 % grundsätzlich immer an. Hinzu kommen Transport, Umschlag, Versicherung, Abnahme und Zulassung. Zollfreiheit ist nie garantiert; die Einordnung erfolgt anhand der Dokumente.
TÜV und Zulassung in Deutschland
Für die Einzelabnahme werden meist Beleuchtungsdetails wie Blinkerfarbe und Nebelschlussleuchte angepasst, gelegentlich die Scheinwerfereinstellung. Mit passender Dokumentation verläuft die Abnahme zügig; danach folgen Eintragung und reguläre Zulassung.
Die Kauf-Checkliste
1. VIN prüfen und mit Papieren abgleichen. 2. Carfax und Titelstatus (clean vs. salvage) kontrollieren. 3. Servicehistorie und Ölwechsel sichten. 4. Verdeckfunktion und Dichtungen testen. 5. Motor auf Undichtigkeiten und Ladedruckfehler prüfen. 6. Reifen-, Brems- und ggf. Keramikzustand bewerten. 7. Diagnose auf Fehlerspeicher und Rückrufe durchführen.
Fragen und Antworten
Welche Generation sollte ich wählen?
Das F83 ist günstiger und teils mit Handschaltung erhältlich, das G83 moderner und stärker; die Wahl hängt von Budget und Vorlieben ab.
Ist das M4 Cabrio zuverlässig?
Bei gepflegtem Zustand ja; entscheidend sind Wartung, Verdeckfunktion und Motorzustand.
Gilt der 0-%-Zoll für den M4?
In der Regel nicht, da das Modell in Deutschland gebaut wird und der 0-%-Satz nur bei nachweisbarem US-Ursprung greift.
Fällt die Einfuhrumsatzsteuer immer an?
Ja, die 19 % Einfuhrumsatzsteuer werden grundsätzlich immer erhoben.
Was muss für den TÜV angepasst werden?
Meist Beleuchtungsdetails wie Blinkerfarbe und Nebelschlussleuchte.
Gibt es das US-Cabrio mit Allrad?
Ja, das G83 war als M xDrive erhältlich; das F83 fuhr mit Hinterradantrieb.
Kann ich die Historie prüfen?
Ja, über VIN-basierte Reports wie Carfax lassen sich Unfälle, Titel und Service einsehen.
Ist USCar Trader ein Händler?
Nein, USCar Trader ist unabhängiger Vermittler für gebrauchte US-Fahrzeuge, ohne eigene Marge.
Weitere Modelle finden Sie bei BMW im Carhub. Verwandte Sportmodelle sind das BMW M4 Coupé, der BMW Z4 und das Mercedes C-Klasse Cabrio. Sehen Sie sich die aktuellen M4 Cabrio Angebote an.